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Reza Shadjarian & Ensemble Aref

Reza Shadjarian & Ensemble Aref / Dastgah Chahargah

Dastgah Chahargah

Das Kult-Konzert in der Bonner Beethovenhalle kursiert auf tausenden raubkopierten Kassetten.

Mohammad Reza Shadjarian ist so etwas wie eine nationale Ikone. In einer Zeit, in der das sinnenfeindliche Mullah-Regime Musikaufführungen verbot, setzte er sich mit seinem Ensemble über das Tabu hinweg.

Große Instrumentalimprovisationen bilden den musikalischen Hintergrund Shadjarian’s Gesang. Der größte klassische Sänger Irans singt Gedichte von Sa’di und Hafez, Dichtern des 14. Jahrhunderts, die Goethe zu dem Ausspruch hinreißen ließ: "Gesteht’s, die Dichter des Orient sind größer!"

Die Stimme Shadjarian’s ist einschmeichelnd, anrührend, von unglaublicher Weichheit und Ausdruckskraft. Das 11-köpfige Ensemble vereinigt unter der Leitung des Komponisten Parviz Meshkatian die virtuosesten Musiker des Iran.

Die Wurzeln persischer Musik lassen sich bis in die Antike verfolgen. Schon Alexander der Große war bei seiner Eroberung des Orients von den Instrumenten wie Melodien, die er dort vorfand, fasziniert. Man kann sagen, daß das iranische Hochland und Mesopotamien Wiegen der Musik waren. Hier entwickelten sich Instrumente, die man viel später und nach vielen Verwandlungen im Okzident wiederfindet. So sind Lauten, das Cymbalum, die Oboe, Fiedel oder die Harfe orientalischer Herkunft.


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